HAPPY & PEPPER -- Zwei Zwerge suchen genau Dich!

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Geschlecht: Kätzinnen, noch nicht kastriert

Alter: geb. Juli 2019

 

Impfung: erfolgen demnächst

Test FIV/FeLV: erfolgt demnächst

Chip: bei Abgabe ja

 

Haltung: nur als Pärchen mit späterem Freigang

Kinder: nur schon ältere, ruhiges Zuhause

 

Vermittlung: nur als Pärchen

Die beiden Schwestern Happy und Pepper stammen von einem hiesigen Bauernhof. Ihre Mutter wurde überfahren, daher nahmen wir die beiden Waisen bei uns auf. Zuerst kam Happy (links) zu uns, dann gesellte sich auf Umwegen doch Gott sei Dank noch das Schwesterchen Pepper (rechts) hinzu.

 

Happy und Pepper sind noch kleine Zwerge. Da sie in Freiheit geboren wurden und sich die ersten Wochen kein Mensch um sie kümmerte, wie das hier so ist auf den Bauernhöfen, müssen sie den Umgang mit Menschen erst noch lernen. Dafür können sie ja nichts. Die schlimmste Anfangszeit haben wir jetzt schon hinter uns. Zuerst mussten die beiden ein paar Tage in einen großen Quarantänekäfig, um Flöhe, Würmer und Co. zu behandeln. Würde man sie direkt laufen lassen, würde man keinen Zugriff auf sie haben. Auch muss man schauen, ob sie schon selbsts futtern können, was Gott sei Dank der Fall war. Darüber hinaus lernen sie so sehr schnell, was ein Katzenklo ist. 

 

Danach quartierten wir sie erst mal ins Bad ein, und das große Katzenklo wurde direkt angenommen. Das Bad  hat ein großes Fenster, Kratzbaum, Kratztonne, Körbchen etc. So konnten sie sich erst einmal auf kleinem Raum einleben und wir besser Kontakt aufnehmen. Am Anfang hatten wir nur Geisterkatzen ;-) Irgendwo im Versteck fauchte und knurrte es, was das Zeug hielt. Dann kam doch die Neugier und vor allem hatten die beiden guten Appetit und waren scheinbar froh, immer gefüllte Näpfchen vorzufinden. Kaum kamen wir mit den Näpfchen und guten ruhigen Worten rein, wurden schon die Köpfchen hervorgereckt und geschnüffelt, obs was zu essen gibt ;-) Nach und nach (wir ließen sie immer noch ganz in Ruhe und forderten nichts von ihnen) kamen sie ganz hervor und fingen sofort an zu mampfen, obwohl wir noch unsere Hände an den Näpfchen hatten. Zwei ganz zauberhafte Mädels :-)

 

Inzwischen haben sie ein schönes eigenes Zimmer bezogen und machen weiter Fortschritte. Pepper lässt sich schon beim Futtern streicheln und kommt immer neugierig angelaufen. Happy ist da noch etwas standhafter und recht scheu, anfassen findet sie noch unmöglich von uns, lässt es aber doch kurz geschehen.

 

Dier erste schwierige Zeit liegt hinter uns. Nun beginnt der Weg, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, durch Leckerli, Spiele mit der Katzenangel und eben durch Anwesenheit mit ruhigen lieben Worten. Nichts verlangen, die Tierchen einfach auf sich zukommen lassen, und das funktioniert ja jetzt schon ganz gut, die beiden Mädels stehen bereits Spalier, wenn wir in ihr Zimmer kommen, um zu schauen, ob es Futter oder Spiele gibt. 

 

Leider sind das ja nicht unsere einzigen Pflegis. Daher würde es, wenn sie bei uns auf Pflegestelle blieben, ein langer Weg werden, da wir nicht ausreichend Zeit für die beiden haben. Wir würden uns für die beiden wünschen, wenn sie jetzt schon in ein eigenes Zuhause bei sehr geduldigen Menschen umziehen dürften, wo man mehr auf sie eingehen kann als es derzeit möglich ist. Es sind zwei wunderbare Katzenmädchen, die irgendwann ein tiefes Vertrauen schenken zu ihren Besitzern und alles zurückgeben, was jetzt die ersten Wochen an Anstrengung bzw. Geduld nötig ist. Aber wo gibt es die Menschen mit einem großen Herzen, die diese Reise in ein gemeinsames Vertrauen von Anfang an zusammen mit ihnen gehen möchten?

 

Später, nach der Kastration, sollen die beiden wieder Freigang in ruhiger grüner Wohngegend genießen dürfen. Die Möglichkeit zu Auslauf in guter ruhiger grüner Wohngegend sollte also vorhanden sein, am besten auch eine Katzenklappe. Auch wenn das erst nächstes Jahr sein wird. Ein trubeliges Zuhause mit kleinen Kindern wäre für beide Seiten nicht das Richtige. Ein Zuhause, wo es ruhig und eher geregelt zugeht, würde sicher eine große Unterstützung sein. 

 

Leicht wird es sicher nicht sein, Menschen für die beiden zu begeistern. Denn bis man was zum Schmusen hat, wird es schon noch lange dauern. Vielleicht dürfen die beiden ja zu einer bereits vorhandenen und schmusigen Katze ziehen? Von ihr könnten sich die beiden Zwerge auch noch was abschauen und lernen. 

 

Gehen Sie doch bitte einmal in sich, ob nicht so zwei Mäuse, die für das lieblose Umfeld, in das sie hineingeboren wurden, gar nichts können und einen schlechten Start ins Leben hatten, es nicht doch verdienen, dass sich jemand ihrer annimmt und sie liebhat.

 

Wir wollen es wenigstens versuchen. Jetzt kommen ein paar Fotos, die ständig ergänzt werden. 

 

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